Ein «Upgrade» für Basel - Wie machen wir den Stadtverkehr noch grüner?

Basel hat eine sehr gute Infrastruktur im Bereich Mobilität (Trams, Busse etc.) und Versorgungsnetz (Strom, Wärme, Trinkwasser etc.) – manches davon sichtbar, anderes eher verborgen. Wie schaffen wir es, diese bestehende Infrastruktur mit zusätzlichen innovativen Nutzungsmöglichkeiten anzureichern? Wie machen wir Bestehendes durch ein Upgrade noch ökologischer? Ein Beispiel wie das Entsorgungstram aus Zürich zeigt uns: Mehrfachnutzung ist vielfältig, erlebbar und in jedem Fall spannend!

Billetautomaten, an denen Parktickets für die blaue Zone gelöst werden, Feinstaubsensoren, die auf den BVB Trams unterwegs waren oder Sensoren, die freie Elektroauto-Parkplätze in Echtzeit anzeigen– «Upgrades» zur Mehrfachnutzung gibt es bereits an einigen Stellen in Basel. Einige dieser umgesetzten Upgrades machen das Leben zwar angenehmer, aber nicht unbedingt ökologischer. Wir wollen deshalb einen Schritt weitergehen und die Infrastruktur des Stadtverkehrs mit innovativen ökologischen Ideen erweitern.

Es geht nicht darum, Bestehendes abzuschaffen oder zu ersetzen (z.B. Elektrobusse statt Diesel- oder Gas-Bussen). Es geht darum, was derzeit vorhanden ist zu ergänzen, mit smarten zukunftsweisenden Lösungen zu kombinieren, ergänzen oder alternativ einzusetzen.

Drämmli und Co – ein Überblick über die Infrastruktur, um die sich die Challenge dreht:

  • Trams
  • Busse
  • Billetautomaten
  • Haltestellen
  • Öffentliche Parkplätze
  • E-Ladesäulen
  • Strassenlaternen
  • Brunnen
  • Stromkästen
  • Freischaltbare temporäre Stromanschlüsse (Marktstände)

Die Vision ist einfach: Indem wir bestehende Elemente des Stadtverkehrs mit Neuem kombinieren, tragen wir zu einer ressourceneffizienteren Mobilität und Versorgungsinfrastruktur bei.

Die Upgrades der Infrastruktur dürfen ganz gemäss «thinking out of the box» radikal innovativ und unkonventionell sein. Beispiele in welche Richtung es gehen könnte:

  • Könnten Busse mit Kameras ausgestattet zur automatischen Erkennung von freien Parkplätzen beitragen (und damit Parkplatz suchende Autos schneller von der Strasse holen)?
  • Könnte ein Cargo-Tram wie in Zürich auch Basel vom Sperrgut befreien oder Güter laden?
  • Könnte der Energieverbrauch des ÖVs während der Fahrt auf informative ansprechende Art und Weise den Fahrgästen vermittelt werden (wie viele Autos müssten gerade fahren, um uns alle zu transportieren)?
  • Könnten E-Autos über Strassenlaternen oder über das Tramnetz geladen werden?

Die entstehenden Konzepte sollten

  • umsetzbar (seid ihr bereit für ein Pilotprojekt?)
  • innovativ (Wow-Effekt!)
  • ökologisch (Effizienz, Ressourcenschonung, Sensibilisierung)
  • natürlich eng an das Mobilitäts- und Versorgungsnetz von Basel-Stadt geknüpft

sein.

Zurich 2018 (3)

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